Frankenberg2020

Wie wünschen wir uns Frankenberg in 2020?
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Zukunft von www.frankenberg2020.de

Januar 07, 2012 Von: Harald Becker Kategorie: Allgemein

Wie heute in der gedruckten und der Onlineausgabe der HNA Frankenberg zu lesen war, ist diese Seite noch online, obwohl Christian Engelhardt schon seit 1. Dezember 2011 kein Frankenberger Bürgermeister mehr ist. Das ist richtig, aber die Stadtsanierung geht weiter und deshalb gibt es keinen Grund, die angesammelten Informationen und Beiträge der Bürgerinnen und Bürger einfach so zu löschen. Schließlich sollen Sie als Frankenbergerinnen und Frankenberger auch zukünftig informiert werden und die Möglichkeit haben mitzureden.

Eine Änderung hat es bisher gegeben: Der neue Inhaber dieser Domain ist die CDU Frankenberg. Auch wir möchten Ihnen in Zukunft eine Plattform bieten, sich einzubringen. Ob dies in Form dieses Blogs sein wid auf eine andere Art und Weise, darüber ist noch keine Entscheidung gefallen.

Aber seien Sie sich sicher, wir wollen Politik mit und für die Frankenberger machen! Wir werden Sie informieren, wie es weitergeht.

Sie können sich außerdem auf den folgenden Seiten über unsere und Christian Engelhardts Arbeit informieren:

Darüber hinaus können Sie selbstverständlich auch über Twitter oder bei Facebook mit uns reden.

Wir freuen uns, wenn Sie auch in Zukunft mit uns zusammen die Zukunft unserer Heimat mitgestalten wollen.

Ihre CDU Frankenberg

FAQ: Fahrradweg nach Geismar

April 26, 2011 Von: Christian Engelhardt Kategorie: FAQ, Infrastruktur

Bürgerfrage per Mail: Ob und wenn ja, wann wird die Radwegelücke zwischen Kläranlage und Geismar geschlossen?

Sehr geehrter Herr …,
 
vielen Dank für Ihre E-Mail vom Ostersonntag und die darin vorgebrachten Anregungen zur Anbindung unseres Stadtteiles Geismar an das überregionale Radwegenetz in der Ederaue.
 
Gerne möchte ich hiermit auf Ihre Belange eingehen und Ihnen wie folgt antworten:
Tatsächlich gibt es schon sehr konkrete Planungen für das Vorhaben Geismar mit einem Radweg an die Ederaue anzubinden und auch eine bereits abgesteckte Trassierung durch das Heimbachtal am Fuße des “Hainbachskopfes”.
Auch die Genehmigung zum Bau des kombinierten Wirtschafts- und Radweges liegt vor. Da es sich hierbei aber um eine vom Land Hessen geförderte Baumaßnahme handelt, hängt der Baubeginn leider von der Bereitsstellung der entsprechenden Gelder ab. Dies wurde unserem Stadtbauamt gegenüber aber für dieses Jahr zugesagt.
 
Insofern bin ich guter Hoffnung, dass wir noch im Laufe diesen Jahres diese von Ihnen angesprochene Verbindung schaffen werden und damit die tatsächlich für Radfahrer sehr gefährliche Nutzung der B 253 nicht mehr erforderlich sein wird, um in der Ederaue in der Freizeit von der Haustüre beginnend Fahrrad zu fahren.
 
Ich hoffe Ihnen mit meinen Informationen weitergeholfen zu haben und verbleibe mit freundlichen Grüßen vom Frankenberger Obermarkt,
 
Ihr Christian Engelhardt
   (Bürgermeister)
 
Bürgermeister der Stadt Frankenberg (Eder)
Obermarkt 7-13
35066 Frankenberg (Eder)
Tel.: +49 (6451) 505-150
Fax.: +49 (6451) 505-100

Internet im ländlichen Raum

Februar 26, 2011 Von: Christian Engelhardt Kategorie: Infrastruktur

LTE ist nun bald am starten. Mehr und mehr denke ich, daß es ein sehr guter Schritt für unsere Kommunikation im ländlichen Raum wird. In einem Artikel im Spiegel Online steht heute: “Das Ende der Funklöcher …”. LTE wird jedenfalls das ermöglichen, was wir heute von DSL erwarten.

Allerdings gehen die Ansprüche weiter nach oben. Daher werden auch wir Kommunen weiterhin auf verschiedene Möglichkeiten setzen müssen. In Frankenberg verlegen wir z.B. bei Baumaßnahmen Leerrohre, um später mal (sobald der Markt so weit ist, bisher fehlen dafür auch die Antworten) die Möglichkeit für Lichtwellenleiter als Datenträger zu schaffen.

Ein weiterer Schritt: Paracom wird sein Funknetz deutlich beschleunigen und will zeitnah seine Richtfunkstrecke auf bis zu 50 MBit auf”motzen”. Jedenfalls wurden wir angefragt, ob ich bei der Ansprache der Eigentümer potentieller Funkstandorte mithelfen könne: Das mache ich doch gerne :-)

Fragen zum Modellprojekt “Familienstadt mit Zukunft”

Januar 26, 2011 Von: Christian Engelhardt Kategorie: Allgemein

Folgenden Brief habe ich in Folge einer Pressemitteilung der SPD an die Projektpartner des Modellprojekts verschickt:

An die Partner des Modellprojektes
„Familienstadt mit Zukunft“

Sehr geehrte Damen und Herren,

da Sie vermutlich entweder gestern per Mail oder heute in der Zeitung eine Pressemitteilung der SPD
Frankenberg gelesen haben, möchte ich auf diesem Weg einige Informationen zu den dort aufgeworfenen Fragen liefern:

Obgleich ich überrascht über Stil und Inhalt der Pressemitteilung der Frankenberger Sozialdemokraten war und insbesondere auch den ungewöhnlichen Weg, nicht nur die Presse, sondern die verschiedensten Partner des Modellprojektes „Familienstadt mit Zukunft“ anzuschreiben, irritierend empfinde, möchte ich dies und den dabei zugrunde liegenden Anteil der ehemaligen Mitarbeiterin der Stadt Frankenberg, Daniela Neuschäfer, nicht bewerten.

Ich gehe doch davon aus, dass durch die Pressemitteilung Fragen aufgeworfen wurden, hierzu nehme ich gerne Stellung:

1. Aufgrund meiner langjährigen Zusammenarbeit mit Frau Evelin Jacobs sowie der ebenfalls guten Zusammenarbeit mit Frau Christina Hartmann gehe ich davon aus, dass die Entscheidung, das Modellprojekt „Familienstadt mit Zukunft“ von diesen beiden Frauen als Tandem führen zu lassen, richtig ist. Frau Jacobs war bereits von Anfang an in verschiedenen Bereichen des Modellprojekts, v.a. im Schwerpunkt „Work-Life-Balance“ beteiligt und Frau Hartmann schon seit mehr als 4 Jahren Mitarbeiterin im Projekt. Beide Frauen verfügen über die nötige Erfahrung, organisatorischen Fähigkeiten, Vernetzung und emotionale Kompetenz, um sich gegenseitig gut zu ergänzen und gemeinsam das Projekt so gut weiterzuführen, wie es in den letzten Jahren geführt wurde und unseren gemeinsamen Erwartungen an das Modellprojekt Familienstadt gerecht wird.

Nicht vergessen dürfen wir, dass die wesentlichen Impulse für Veranstaltungs-Ideen bereits in den vergangenen Jahren von Ihnen als Partner des Modellprojektes kamen und es Aufgabe des Modellprojektes Familienstadt vor allem war, gemeinsam mit Ihnen die Umsetzung von Ideen zu organisieren. Diesen Weg wollen wir auch in den nächsten Jahren weitergehen.

2. Bereits seit der Zusage des Hessischen Sozialministers a. D. Jürgen Banzer im Herbst des letzten Jahres war klar, dass der Bewilligungsbescheid, d. h. die rechtlich verbindliche Zusage der Fortführung des Projektes, erst im Frühjahr 2011 erteilt wird. Dies ist Folge der Haushaltskompetenz des Hessischen Landtags, da die Landesregierung bzw. hier das Sozialministerium erst dann einen Bescheid erteilen kann, wenn die haushaltsrechtlichen Voraussetzungen gegeben sind. Dies war auch bereits im Herbst letzten Jahres über die Zeitungen mitgeteilt worden. Mittlerweile ist der Landeshaushalt beschlossen, welcher auch die Haushaltsmittel für die Fortführung des Modellprojektes enthält, d. h. wir können sehr
sicher von der Erteilung des Bescheides in den nächsten Wochen ausgehen.

3. Fest stand allerdings auch von Anfang an, dass das Modellprojekt lediglich eine Laufzeit von max. zehn Jahren hat. Daher war es auch bereits zu Beginn des Modellprojektes einer der Projektbausteine, rechtzeitig zu versuchen, die einzelnen Teilprojekte so umzugestalten, dass möglichst viele von ihnen auch ohne die Fördermittel des Landes fortgeführt werden können. Vor allem für die zweiten fünf Jahre des Modellprojektes ist es daher wieder von uns geplant, nach und nach mit Ihnen als Projektpartner diese Gespräche zu führen, um die Möglichkeiten zur nachhaltigen und dauerhaften Fortführung einzelner Teilprojekte und hierfür neue Organisations- und Finanzierungswege zu finden. Wir werden hierzu auf Sie zugehen.

4. Aktuell erfolgt eine Bilanzierung der ersten fünf Jahre des Modellprojektes „Familienstadt mit Zukunft“. Nachdem die Hessen-Agentur Ende des Jahres eine Fragebogenaktion in Frankenberg durchgeführt hat, werden zur Zeit ausgewählte Projektpartner und Vertreter verschiedener Interessens- und Zielgruppen im Detail interviewt. Dies sowie die Veränderung verschiedener Rahmendaten wird in eine Zwischenbilanz einfließen. Die Ergebnisse dieser Zwischenbilanz werden wir natürlich bewerten um zu sehen, in welchen Punkten das Projekt in den nächsten fünf Jahren weiter entwickelt werden sollte. Über dies und die weiteren Schritte zur Fortführung des Modellprojektes werden wir Sie natürlich jeweils zeitnah informieren.

Zusammenfassend möchte ich feststellen, dass Familienstadt mit Zukunft nicht nur ein Projekt ist, sondern eine Gesamteinstellung zur Prioritätensetzung in einer Stadt. So haben wir ja beispielsweise parallel zu dem Modellprojekt „Familienstadt mit Zukunft“ die Betreuungsmöglichkeiten für Kinder erheblich ausgebaut, Öffnungszeiten erweitert, Ferienbetreuung verbessert und werden beispielsweise
im Rahmen der Stadtsanierung wesentliche innerstädtische Lücken unseres Fahrradwegenetzes
schließen.

„Familienstadt mit Zukunft“ bedeutet, ein besonderes Augenmerk auf die Lebensqualität von Familien sowie das Miteinander der Generationen zu legen. Dies ist keine Aufgabe der Stadtverwaltung und keine Aufgabe eines „Familienbüros“, sondern Querschnittsaufgabe von allen politisch, gesellschaftlich und ehrenamtlich Aktiven an einem Standort. Letztendlich ist es aber auch eine Aufgabe, welches die Attraktivität unserer Stadt langfristig sichert. Insoweit möchte ich Ihnen an dieser Stelle auch für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren danken, die Frau Jacobs, Frau Hartmann, ich selbst und sicher alle politisch Verantwortung Tragenden in Frankenberg gerne fortsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Christian Engelhardt
Bürgermeister

Biogasanlage Frankenberg, Eröffnungsrede der Infoveranstaltung am 14.12.2010

Dezember 16, 2010 Von: Christian Engelhardt Kategorie: Allgemein, Biogasanlage

Meine Damen und Herren,

liebe Referenten,

liebe Gäste,

Energie hat in unserer heutigen Lebensführung und in unserer Gesellschaft eine hohe Bedeutung. Ich möchte das mit ein paar Zahlen belegen:

Gemessen am pro Kopf-Energieverbrauch zählt Deutschland aufgrund seines hohen Entwicklungsstandes und seiner starken Wirtschaft weltweit zu den größten Energieverbrauchern.

Der Primärenergieverbrauch beträgt mehr als 14.500 Petajoule =
500 Millionen Tonnen Steinkohleeinheiten =
25 Millionen Güterzugwagen mit Kohle =
300.000 km langer Güterzug mit Kohle

Jährlich, nur für Deutschland!

Mit einem Anteil von ca. 35 % ist Erdöl nach wie vor der wichtigste Primärenergieträger, gefolgt vom Erdgas, der Steinkohle, der Kernenergie und der Braunkohle.

Das ist die Situation heute: Wie sieht die Zukunft aus?

Die Weltbevölkerung wächst jede Woche um 1,5 Mio. Menschen, d. h. jedes Jahr kommen 80 Mio. dazu – das ist fast soviel wie die Bevölkerung der Bundesrepublik. Dieses Wachstum stellt die Menschheit insgesamt vor große Herausforderungen – die Versorgung mit Nahrung, sauberem Trinkwasser und Energie. Gleichzeitig nehmen die fossilen Rohstoff und Energieressourcen ab und die Belastungen der natürlichen Ökosysteme nimmt für alle sichtbar zu.

In den Diskussionen um Zukunftsstrategien spielen erneuerbare Energien und nachwachsende Rohstoffe eine zunehmende Rolle. Die Nutzung von Biomasse ist ein Baustein in diesem Gesamtsystem.

Kaum jemand bestreitet, dass unsere Energieversorgung grundlegend umgebaut werden muss. Zum einen ist das deshalb nötig, weil die fossilen Ressourcen irgendwann aufgebraucht sein werden.

Vor allem aber deshalb, weil der Klimawandel uns alle bedroht und wir deshalb die Produktion von Kohlendioxid drastisch senken müssen. Ausschließlich erneuerbare Energien zu nutzen, wird daher für künftige Generationen die einzig mögliche Lösung sein.

So weit trägt der Konsens, doch sehr unterschiedliche Meinungen gibt es bei der Frage der Zeithorizonte und der Frage, wie genau der Weg in eine rein regenerative Energieversorgung gestaltet werden soll.

Wir in Frankenberg – auch ich ganz persönlich – möchten den Leitsatz „Global denken – lokal handeln“ zu einem wichtigen Schwerpunkt machen. Vor unserer Haustüre können wir die dazu nötigen Schritte tun.

Wir haben das in den letzten Jahren bereits gemacht:

Wir haben viel Geld in die Energieeffizienz unserer Gebäude aber auch in Wasserkraft und Photovoltaik investiert. Nicht nur wir, die Stadt, die EGF sondern Unternehmen und Bürger unserer Region.

Warum nun Biogas?

Beim heutigen Stand der Technik bietet der Ausbau von Biogas als eine Schlüsseltechnologie der erneuerbaren Energien für die Landwirtschaft und den ländlichen Raum viele positive Potenziale.

Heute ist die Biomasse die vielfältigste Quelle des regenerativen Energieangebots. Die Bioenergie hat den Vorteil, grundsätzlich für alle energetischen Verwendungen nutzbar zu sein, für Strom, für Wärme und für Mobilität.

Biogas ist immer dezentral, hat eine sehr breite Rohstoffpalette, ist hinsichtlich der Anlagengröße außerordentlich flexibel, erhält nachhaltig Nährstoffkreisläufe, macht alternative Produktlinien in der Landwirtschaft bei guten Erträgen möglich und generiert erhebliche Wertschöpfungen und Arbeitsplätze im ländlichen Raum.

Biogas ist immer verfügbar – kann also Grundlastkraftwerke ersetzen.

Biogas ist gut specherbar.

Biogas stellt deshalb die wichtigste und auch vielseitigste Form der Bioenergie aus der Landwirtschaft dar.

Durch die Ganzpflanzennutzung und die geschlossenen Nährstoffkreisläufe ist die Flächen- und Energieeffizienz von Biogas derzeit allen anderen Formen der Bioenergie aus landwirtschaftlicher Anbaubiomasse überlegen.

Deshalb stehe ich hier: Weil ich für unsere Pläne eine Biogasanlage zu errichten einstehe! Ich halte dies für richtig und wichtig!

Aber natürlich gilt es dabei, die Sorgen und Bedenken in der Bevölkerung zu berücksichtigen:

Wir möchten Sie mitnehmen, wir möchten Sie einbinden. Eine Stadtverwaltung und insbesondere der Bürgermeister sind für die Bürgerinteressen dar.

Ich muss Sie auf meinem Weg für die Zukunft dieser Stadt mitnehmen, Sie für meine Strategie gewinnen – oder den Weg / die Strategie gemeinsam mit Ihnen überdenken.

Daher nehmen wir das Verfahren zur Bürgerbeteiligung ernst. Und daher möchten wir Sie heute Abend umfassend informieren.

Ich will Ihnen daher kurz die Tagesordnung und die Referenten des heutigen Abends vorstellen, um dann auch gleich gemeinsam mit Ihnen in die Tagesordnung einzusteigen.

Stadtsanierung - die “Farbe der Mauer” und sonstiges …

November 26, 2010 Von: Christian Engelhardt Kategorie: Stadtsanierung, Umbau Bahnhofstraße

Antwort auf die immer wieder gestellte Frage, wieso die alte „Sandsteinmauer“ zum Landratsgarten durch eine neue Mauer ersetzt wird:

Ausgangsplan war, die bestehende Sandsteinmauer in einigen Bereichen so „herab zu brechen“, dass sie keine zu starke Barriere-Wirkung darstellt.

Dieser Plan war der nach mehreren Gesprächen erzielte Kompromiss zwischen einem völligen Verzicht auf die Mauer und dem Interesse der Denkmalpflege, die Mauer zu erhalten.

  

Die „reduzierte“ Mauer ist auch bereist auf den ersten Visualisierungen (auch auf der großen Tafel an der Kreuzung) erkennbar.

 

Die tatsächliche Ausgangssituation machte dann jedoch eine Umsetzung dieses Plans unmöglich:

 

Die „alte Sandsteinmauer“ als Abgrenzung des „Landratsgartens“ zur Marburger Straße hin, war eine im Zuge des Ausbaus der Marburger Straße errichtete Betonmauer mit einer Sandstein-Verblendung. Sie war von hinten mit Bitumen angestrichen und mit einem Erdwall angefüllt. Die Kraftschlüssigkeit der aufgehenden Mauer zum Streifenfundament war nicht mehr gegeben (klaffende Fuge). Die Mauer startete an der Kreuzung Bahnhofstraße/ Uferstraße/ Bottendorfer Straße in einer Höhe von etwa 50 cm und stieg Richtung Röddenauer Straße auf etwa 100 cm Höhe über Gehweg an. Die Natursteinverblendung war durch Streusalzeintrag in vielen Bereichen im Gefüge aufgelöst. Eine Sanierung der Mauer war wirtschaftlich vernünftig nicht möglich.

 

Die marode Mauer musste also entfernt werden!

 

Das Hessische Landesamt für Denkmalpflege forderte aber, den Landratsgarten wieder mit einer Mauer einzufassen oder die alte Mauer zu sanieren. Dabei wurde das Material „Sandstein“, eine geschlossene Bauweise und eine Mindesthöhe von 60 cm über dem Gehweg gefordert.

 

Für eine (niedrige) Einfassung des Klostergarten sprach zudem, dass damit eine etwas höhere Sicherheit – auch gefühlte „Geborgenheit“ – für die Nutzer des Landratsgartens gegeben ist.

 

 

Zur Farbgebung / Gestaltung der Mauer:

 

Die Mauer wird in monolithischen Blöcken von 1,00 m Breite errichtet werden und damit eine klare Formsprache des Jahres 2010 erhalten und nicht (wieder) so tun, als ob sie eine historische Mauer wäre.

 

Die Mauerblöcke, derzeit in einem ocker-gelben Ton, sind frisch „geerntet“, d.h. gebrochen. Sie haben noch eine hohe Eigenfeuchte und werden bis zum Frühjahr 2011, sobald die Witterung trockener wird, aufhellen. Im trockenen Zustand bekommen sie einen hellsandigen Farbton. Damit passt die Mauer farblich zu dem Pflaster der Gehwege, das diese im Jahr 2011 (Sanierung der Bahnhofstraße) bekommen sowie auch zur Farbgebung der Wege / wassergebundenen Decke im Landratsgarten. Dadurch wird das Gesamtensemble letztendlich stimmig.

 

Im Augenblick sieht man lediglich das erste Teilelement einer Gesamtsanierung, also ein “Puzzlestück”. Und wie das bei einem “Puzzlestück” eben ist, wird man die stimmige Farbgebung erst dann erkennen, wenn die weiteren Elemente eingebaut / umgebaut sind.

Biogasanlage - Biomasse als Jobmotor

Oktober 13, 2010 Von: Christian Engelhardt Kategorie: Biogasanlage

Natürlich werden wir uns (auch hier) noch umfassend mit Pro- und Contra der von der EGF geplanten Biomasseanlage auseinandersetzen. Aber gerade, da unsere regionaler Wirtschaftsgröße Viessmann im Anlagenbau von Biogasanlagen tätig ist, sind vielleicht folgende Zahlen ganz interessant.

Nach einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts der Wirtschaft (veröffentlicht am 13.10.) ist der Bereich der erneuerbaren Energien ein sehr wichtiger und stark wachsender Wirtschaftszweig in Deutschland. Die meisten Arbeitsplätze hängen hier im Bereich der Energiegewinnung aus Biomasse. In Zahlen: Von  der Energiegewinnung aus Biomasse (Anlagenbau, Wartung, Anbau der Biomasse) leben in Deutschland im Jahr 2009 mehr als 120.000 Beschäftigte.

LTE-Netz, Mobile Datenkommunikation der 4. Generation

Oktober 12, 2010 Von: Christian Engelhardt Kategorie: Infrastruktur

Folgendes als Zusatzinfo (von der Seite www.maxwireless.de):

Die Hardware ist derzeit absolute Mangelware! Die ausgestellten und sowohl von Vodafone als auch Telekom verwendeten Samsung GT-B3710 LTE Surfsticks werden in Deutschland nicht eingesetzt werden können, da sie nur 2,6GHz unterstützen. Es müssen also passende Geräte mit 800MHz Unterstützung her. Und genau da liegt der Hund begraben: Die Produktmanager von Telekom und Vodafone klagen, dass die Hardwarehersteller passende Produkte nicht oder nur in sehr sehr kleinen Auflagen liefern können. Deswegen wird die erste Hardware auch nicht vor Ende 2010 erhältlich sein – vermutlich werden das dann feste Router sein, die entweder ein eingebautes LTE-800 Modem haben oder einen LTE-800 Stick benötigen. Modems und Surfsticks, die sich sinnvoll unterwegs einsetzen lassen, werden erst für die zweite Jahreshälfte 2011 erwartet und werden dann neben LTE auch UMTS und GSM unterstützen, wie zum Beispiel der Huawei E398 oder der Samsung GT-B3730. Reine LTE-Sticks wollen die Betreiber nur ungern anbieten, wie man raus gehört hat. Eventuell ist dies ja auch sinnvoll, denn auch 2011 wird LTE noch nicht so gut wie UMTS ausgebaut sein….

Der Ausbauplan für 2010 sieht vor, 500 Stationen mit LTE auszurüsten. Für 2011 sind weitere 1000 LTE-Basisstationen (eNodeB) geplant. Dabei wird es sich zu großen Teilen um Stationen auf dem Land handeln, die auf 800MHz Betrieben werden und die weißen Flecken ohne Breitbandversorgung schließen sollen.

LTE (Long Term Evolution) in Frankenberg

Oktober 11, 2010 Von: Christian Engelhardt Kategorie: Infrastruktur

Erfreuliche Mitteilung sowohl für Vodafone- als auch Telekom-Kunden. Beide Anbieter werden zeitnah ihr Netz in Frankenberg um LTE erweitern, wie uns mitgeteilt wurde. Nachdem bereits in den letzten Monaten das UMTS bzw. HDSPA-Netz erheblich verbessert wurde (wie ich selbst während eines Termins im DGH Schreufa festellen konnte, da ich mit meinem UMTS-Stick mit 7 MBit/s ins Internet konnte) werden wir auch früh vom neuen Mobilfunkstandart LTE partizipieren.

DSL für Frankenberg VI

Oktober 02, 2010 Von: Christian Engelhardt Kategorie: Allgemein

Wie bereits angekündigt, habe ich vor ein paar Tagen nochmals einen Anlauf zu “Unity-Media-DSL” im Südkreis gestartet.

Rückmeldungen habe ich bisher von Bad Wildungen, Burgwald und Hatzfeld. Sollten alle weiteren 4 Kommunen im Bereich des Netzknotens Frankenberg zustimmen (Allendorf, Battenberg, Frankenau, Rosenthal) dann kann in dem Netzknoten Frankenberg zeitnah die Umstellung auf DSL 128.000 kBit/s erfolgen.

Mehr dazu ist heute bei den Berichten aus dem Gemeindeparlament Burgwald in der Zeitung zu lesen.